Aufs Timmelsjoch | Nach Moos im Passeier | In den Süden
Der Timmelspass, auf Italienisch Passo del Rombo, ist die höchste befahrbare Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Auf Passeirer Seite führt die Hochalpenstraße durch viel steileres und schrofferes Gelände als auf Ötztaler Seite. Lawinen und Steinschlag beeinträchtigen die Fahrbahn mehr als drüben. Nach Verlassen des 555 m langen Scheibkopftunnels (2.605 m) eröffnet sich einem ein großartiger Blick durch das hinterste Passeiertal mit dem Seebertal gegen Süden hin. Von den Bergspitzen am Gurgler Kamm stechen der Granatkogel (3.304 m) rechts und der Hohe First (3.403 m) in der Mitte des Panoramabildes besonders hervor. Das kleine Seebertal zählt wegen seiner artenreichen Alpenflora und -fauna und wegen seiner verschiedenen Mineralienvorkommnisse (u. a. Granaten) zu den interessantesten Hochalpentälern. Weiter geht es in neun Serpentinen steil bergab vorbei am Gasthof „Hochfirst“ (1.860 m), der obersten Gaststätte unter dem Timmelsjoch. Bei der Bankeralm wechselt die Fahrbahn auf die nördlich gelegene Talseite. Die Timmelsbrücke überspannt dort den noch kleinen Talfluss Passer, der bei Meran in die Etsch mündet. Auf den folgenden vier Kilometern laden wieder zwei herrlich gelegene Gastwirtschaften „Schönau“ und „Saltnuß“ zur Einkehr ein. Kurz vor Moos weist ein Straßenschild nach Stuls. Die kleine Ortschaft liegt auf einer freien Felsenterrasse und bietet einen Rundblick über beinahe ganz Hinterpasseier. Nach drei Kehren erreicht man Moos (1.007 m), den Endpunkt der Straße auf Südtiroler Seite.
Voraussichtliche Öffnung erst am 24./25. Mai 2012!
Moos
Timmelsjoch
Routenplaner