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Timmelsjoch feiert 50 Jahr-Jubiläum

11. September 2009

Am 17. Juli 1959 konnte die Hochalpenstraße auf das Timmelsjoch feierlich eröffnet werden. Noch heute gilt sie als eine Pionierleistung des Tiroler Straßenbaus.

Zur 50-Jahr-Feier des mit 2.509 m höchsten Passübergangs zwischen Nord- und Südtirol kamen von hüben wie drüben rund 300 geladene Gäste. Darunter Nordtirols Landeshauptmann Günther Platter wie auch sein Südtiroler Pendant Luis Durnwalder, sämtliche Bürgermeister des Ötz- und Passeiertales, alle namhaften Touristiker des Ötz- und Passeiertales sowie die noch lebenden Arbeiter des Jahrhundertprojekts. Als Symbol der Landeseinheit enthüllten Ötztaler und Passeirer Schützen einen Gedenkstein mit der Inschrift "Was Freundschaft verbindet kann die Politik nicht trennen".

Höhepunkt war zweifellos die Weihe des neuen Passmuseums, das auf Nordtiroler Seite sein Fundament hat und symbolträchtig 16 m nach Südtirol hinaus kragt. Darin wird der Leistung der Pioniere des Straßenbaus, allen voran Angelus Scheiber, Landesrat Hermann Egger, (damals noch) Landesrat Eduard Wallnöfer und Falkner - aber auch den zahlreichen beim Bau beschäftigten Arbeitern - gedacht. Das Passmuseum ist die erste von fünf Architektur-Skulpturen, die bis 2011 grenzüberschreitend entlang der Timmelsjoch Hochalpenstraße gebaut werden. Mit diesem weltweit wohl einzigartigem Projekt beschreitet man wie schon vor 50 Jahren neue, grenzüberschreitende Wege. Initiatoren des Erlebnisstraßenprojektes sind die Mooser Gemeinderätin Dr. Maria Gufler und der renommierte Südtiroler Architekt Werner Tscholl, der bereits für die Revitalisierung von Reinhold Messners Museum Sigmundskron verantwortlich zeichnete.

Saisonende! Über die Timmelsjoch Hochalpenstraße wurde die offizielle Wintersperre verhängt. Das Motorradmuseum und das Panoramarestaurant haben auch im Winter geöffnet!

 
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