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Orte

Oetz, 820 m
Oetz das dem Tal den Namen gab, wird vom 3.008 m Hohen Acherkogel überragt, sein markantes und hochalpines Wahrzeichen. Der Ort zeichnet sich durch sein mildes Klima aus, welches durchaus mit jenem des unteren Vinschgaus vergleichbar ist. Die alte Redensart „In Oetz geht man im Hemd, in Umhausen im Jacke, in Sölden im Mantel“ kommt nicht von ungefähr, so gedeihen in 820 m Höhe in gepflegten Obstgärten Pfirsichbäume und sogar Edelkastanien. Die Pfarrkirche zu den hl. Georg und Nikolaus, die zu Beginn des 14. Jh. erbaut und im 17. Jh. erneuert wurde, ist mit dem 1683 von Ignaz Waibl geschaffenen Engelsaltar einer kunsthistorischen Kostbarkeit. Im „Gasthof zum Stern“ wurden im Mittelalter Gerichtstage abgehalten und ein Teil des Kellers waren wohl zeitweise als Gefängnis genutzt worden. Das Gebäude wurde von Christian Rott im Jahre 1573 erneuert und ist durch seinen Freskenschmuck weltbekannt. Der Piburger See ist durch seine landschaftlich überaus reizvolle Lage sowie durch seine relativ hohen Wassertemperaturen im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel.
Umhausen, 1.036 n
Umhausen gilt als die älteste Siedlung des Ötztales. Schon bevor sich um das Jahr 1000 die ersten Dauersiedler niederließen, wurde die Talstufe von Umhausen als Weidegebiet genutzt. In der Geschichte spielten immer wiederkehrende Naturkatastrophen, vor allem Murenabgänge, eine große Rolle. Heute ist der einst gefährliche Dorfbach gezähmt. Bereits in den 1930er Jahren berichteten die ersten Fremden von der Gastfreundlichkeit in Umhausen und Umgebung. Die heute wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Umhausen ist der Stuibenfall, Tirols größter Wasserfall. Entstanden ist der rund 160 m hohe Wasserfall nach der letzten Eiszeit vor etwa 9000 Jahren. Eine weitere Attraktion stellt das sogenannte „Ötzidorf“ dar. Nachdem im Jahr 1991 am Hauslabjoch der „Mann im Eis“, genannt „Ötzi“ entdeckt wurde, war das Ötztal um eine kulturelle Sensation reicher. In Anlehnung an diesen Fund wurde ein archäologisches Freilichtmuseum errichtet, welches dem Besucher das Leben in der Jungsteinzeit näher bringt.
Längenfeld, 1.178 m
Bis zum 10. Jh. war das Längenfelder Talbecken ein nur allmählich verlandender See. Das Längenfelder Gemeindegebiet wurde schon immer von Lawinen, Murenabgängen und Überschwemmungen heimgesucht. Noch in bester Erinnerung sind die Hochwasserkatastrophen von 1965 und 1987.

Eine Besonderheit sind die Schwefelquellen, deren wohltuende und heilende Wirkung die Bewohner des Tales schon früh entdeckten. So entstand in Längenfeld ein einfaches „Bauernbadl“, welches allmählich bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Im Jahr 1893 erfolgte die Eröffnung der „Cur- und Badeanstalt Längenfeld“. Heute steht an seiner Stelle der „Aqua Dome“, eine moderne Thermenanlage in atemberaubender Alpinlandschaft. Eine besondere alpinistische Attraktion ist der neben dem Lehner Wasserfall angelegte Übungsklettersteig sowie auch der Reinhart-Schiestl-Klettersteig.
Sölden, 1.377 m
Sölden ist mit 468 km² die flächenmäßig größte Gemeinde Österreichs. Die ehemalige kleine Häusergruppe Söldens mit seiner alles überragenden gotischen Kirche hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der bekanntesten Tourismuszentren der Alpen gewandelt. Den Grundstein dafür legte bereits Mitte des 19. Jh der bekannte Gletscherpfarrer Franz Senn, der auch Mitbegründer des Alpenvereins war. Auf seine Initiative wurden die ersten alpinen Unterkünfte gebaut. Im Jahr 1948 wurden in Gurgl und in Sölden die ersten Schilifte in Betrieb genommen. In den Jahren 1975 bis 1981 wurden die Gletscherskigebiete Rettenbachferner und Tiefenbachferner erschlossen. Heute erfolgt in Sölden traditionell der Auftakt des Skiweltcups.
Obergrurgl, 1.927 m
Obergurgl ist das höchstgelegene Kirchdorf Österreichs, ein geschätzter Höhenluft-Kurort und ein weltbekannter Sommer- und Wintertourismusort. Möglicherweise verdankt Gurgl seinen Namen den vielen gurgelnden Gletscherbächen. Durch Zufall wurde das kleine Gletscherdorf im Mai 1931 über Nacht berühmt. Der Schweizer Physikprofessor Auguste Piccard war mit seinem Assistenten zum ersten geglückten Ballonflug in die Stratosphäre gestartet. Die „Gondel“ erreichte die damals unerreichbar erscheinende Höhe von 16.000 m, wurde jedoch leck und musste am Gurgler Ferner notlanden. Die beiden Forscher wussten natürlich nicht wo sie gelandet waren und wurden am nächsten Tag von Einheimischen entdeckt. Die Nachricht der sensationellen Landung verbreitete sich rasch und verhalf dem kleinen Dorf zu ungeahnter Berühmtheit. Heute erinnert ein Denkmal im Ortszentrum an die Geschehnisse von damals.
Hochgurgl, 2.150 m
Nach der Fertigstellung der Timmelsjoch-Hochalpenstraße entstand Hochgurgl, das höchstgelegene Hoteldorf Österreichs. Die Lage ist einzigartig und gewährt einen prachtvollen Blick auf die Gletscherwelt. Zahlreiche Aufstiegshilfen stehen dem Wintersportler zur Verfügung. Besonders erwähnenswert sind jedoch der „Top Express Gurgl“, der die beiden Skigebiete von Obergurgl und Hochgurgl verbindet und somit eine Skiregion von 110 Pistenkilometern erschließt und das verwegen auf einem schmalen, 3.000 m hohen Bergkamm gelegene Panoramarestaurant „Top Mountain Star“.
Pfelders
Das idyllische Bergdorf Pfelders, im Herzen des Naturparks Texelgruppe, birgt unzählige Geheimnisse und Naturschönheiten die es entlang herrlicher Wanderwege zu entdecken gilt. Grüne Almwiesen schmiegen sich sanft an die Hänge der imposanten Dreitausender, verträumte Schutzhütten bieten atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, hie und da das unverwechselbare Pfeifen eines Murmeltiers – genießen Sie Ihre Auszeit vom Alltag. Ob herrliche Wanderungen über Stock und Stein, anspruchsvolles Klettern an schroffen Felswänden oder endlose Mountainbiketouren Richtung Gipfelkreuz – die malerische Landschaft in und rund um Pfelders ist mehr als einen Abstecher wert!
Moos, Stuls, Platt und Rabenstein
Eine Landschaft wie sie schöner nicht sein kann: vielfältig, bunt und abwechslungsreich. Die malerische Bergkulisse des Hinterpasseiertals mit den Ortschaften Moos, Stuls, Platt und Rabenstein fasziniert mit einer Flora und Fauna die an Artenvielfalt wohl kaum zu überbieten ist. Urige Bauernhöfe fügen sich harmonisch in das alpine Landschaftsbild ein, das den Wanderer und Naturfreund mit dichten Wäldern, reiner Bergluft und kristallklaren Seen überrascht. Im Dorfkern erwacht die Tradition zu neuem Leben: Musikanten in schmucker Tracht laden zu pompösen Festen und Konzerten. Dazu Kultur und Geschichte: jahrhundertealte Gehöfte, Mühlen und das höchstgelegene Bergwerk Europas.
St. Leonhard
St. Leonhard, der Hauptort des Passeiertals, liegt in idyllischer Lage am Fuße des Jaufenpasses und am Rande des Naturparks Texelgruppe, dem größten Schutzgebiet Südtirols. Die schöne Landschaft und die klimatischen Vorzüge machen St. Leonhard zum idealen Urlaubsziel für Aktivurlauber und Erholungssuchende, die sich eine Auszeit im Einklang mit der Natur wünschen. Als Geburtsort des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, hat die Ortschaft im Herzen des Passeiertals auch kulturell einiges zu bieten: der „Sandwirt“, das Geburtshaus des legendären Tiroler Helden, das Museum Passeier, die Jaufenburg und viele andere mehr.
St. Martin
Nur 16 km von Meran entfernt, befi ndet sich die größte geschlossene Ortschaft des Passeiertals: St. Martin. Seinen Namen erhielt das beschauliche Dorf von der gleichnamigen Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert, die den Grundstein für die Entstehung der heutigen Ortschaft legte. St. Martin ist ein beliebter Urlaubsort der vor allem durch die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne besticht. Im Ortskern reihen sich alte Zunfthäuser an moderne Geschäfte, antike, freskenbemalte Gaststuben findet man hier ebenso wie trendige Cafés. Nicht minder abwechslungsreich präsentiert sich das Landschaftsbild, das mit bunten Obstgärten, duftenden Almwiesen und schroffen Felswänden zum Wandern, Radeln oder Nordic Walken einlädt.
Saltaus und Quellenhof
Passeiertal aufeinander treffen, befinden sich die malerische Ortschaft Saltaus und die idyllische Fraktion Quellenhof. Dank der Hirzerseilbahn eröffnen sich Wanderfreunden unzählige Möglichkeiten zur Erkundung der herrlichen Passeirer Bergwelt. Wanderungen in allen Höhenlagen, familientaugliche Waalwege sowie luftige Bergtouren sind nur einige von zahlreichen Beispielen. Eine breite Palette an Sport- und Freizeitmöglichkeiten und ein vielfältiges Beherbergungsangebot, das von der gemütlichen Ferienpension bis zum luxuriösen 4-Sterne Hotel reicht, sorgen für gelungene Urlaubstage in unmittelbarer Nähe der bekannten Kurstadt Meran.