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Einmal Orient und zurück –
Auf den Spuren von Max Reisch

Er war ein Pionier erster Güte: der österreichische Reiseschriftsteller, Forscher, Geograph und Journalist Prof. Dr. Max Reisch. Er war der erste Mensch, der Indien über den Landweg mit einem Motorrad erreichte.

Der 1912 in Kufstein geborene Max Reisch interessierte sich schon früh für die fernen Orte dieser Welt. Bereits in den 1930er-Jahren unternahm er Expeditionen in die Sahara, nach Indien und Asien mit seinem Motorrad – einer Puch. Damit gelang ihm als Erster die Erreichung Indiens über den Landweg. Auch eine Weltumrundung mit einem Automobil – einem Steyr 100 – sollte folgen: Was ursprünglich mit seinem Beifahrer Helmuth Hahmann als Transasien-Expedition geplant war, wandelte er nach Erreichen des Ziels Shanghai im Auftrag des ÖAMTC und der Industrie kurzerhand in eine Weltumrundung um.

In zahlreichen Reisedokumenten beschreibt Reisch seine Pionierleistungen – wie die erstmalige motorisierte Durchquerung Hinterindiens und Chinas. Unzählige Fotografien zeugen von seinem Entdeckergeist und geben einen fast lückenlosen Einblick in sein Lebenswerk. Auch heute werden noch Bücher von dem 1985 Verstorbenen verlegt.

Seine Fahrzeuge, die ihn auf fast jeden Kontinent dieser Erde begleitet haben, sind in gutem Zustand und meist fahrtüchtig erhalten geblieben. Sie und noch viele andere Schätze können in der dauerhaften Sonderausstellung „Expeditionen und Forschungsreisen Prof. Max Reisch“ im Top Mountain Motorcycle Museum im Crosspoint am Timmelsjoch bestaunt werden.

Mehr Infos unter crosspoint.tirol



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