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Coronavirus verhindert Öffnungsrekord am Timmelsjoch

​​​​Ein schneearmer Winter und die Frühjahrssonne haben dem vierköpfigen Straßenmeisterei-Team der Timmelsjoch Hochalpenstraße AG heuer viel Arbeit abgenommen. Doch statt Mitte Mai kann „Tirols schönste Panormastraße“, wie der Passübergang im hinteren Ötztal von vielen genannt wird, frühestens am 11. Juni 2020 für den Verkehr in den Süden frei gegeben werden.Schneetechnisch wäre heuer eine sehr frühe Straßenöffnung möglich gewesen. Doch aufgrund des Coronavirus wird die Timmelsjoch Hochalpenstraße heuer erst zu Fronleichnam am 11. Juni 2020 für den Verkehr frei gegeben, sofern die Grenze zu Italien bis dahin offen ist.


Der verhältnismäßig schneearme Winter und die weitgehend schönen Monate März und April hätten den bisher frühest erreichten Öffnungstermin Mitte Mai ernsthaft in Gefahr gebracht. Doch aufgrund des Coronavirus begann die Schneeräumung später als geplant und auch die Öffnung wird im besten Fall Mitte Juni erfolgen können. „Schneetechnisch könnten wir das Timmelsjoch nächste Woche für den Verkehr frei geben. Doch aufgrund des Coronavirus hoffen wir zumindest auf den Fronleichnamstag am 11. Juni 2020, sofern die Grenze zu Italien bis dahin offen ist“, erklärt Manfred Tschopfer, Geschäftsführer der beliebten Ausflugs- und Reiseroute vom hinteren Ötztal auf das 2.509 m hohe Timmelsjoch und weiter nach Moos in Passeier.

Thomas Santer von der Timmelsjoch-Straßenmeisterei testet die Österreichische Weltneuheit Syntrac mit 425 PS-Fräsleistung.


Österreichische Weltneuheit hilft bei der Schneeräumung
Das vierköpfige Straßenmeisterei-Team der Timmelsjoch Hochalpenstraße braucht üblicherweise vier bis acht Wochen, um die auf Nordtiroler Seite zwölf Kilometer lange Hochalpenstraße Schicht für Schicht vom Schnee befreien.  Ähnlich lange sind die Kollegen von der Südtiroler Straßenmeisterei mit den Räumungs- und Sprengarbeiten beschäftigt. „Der Schnee bedeckt die Straße an manchen Stellen in schneereichen Wintern wie im Vorjahr bis zu zwölf Meter hoch. Heuer waren es an den extremsten Stellen vielleicht sieben bis acht Meter“, gibt Straßenmeister Robert Pixner Einblicke in die Arbeit. Auf Österreichischer Seite kommen dabei zwei mehr als 40 Jahre alten Rotationsfräsen und Österreichs bis dato größte und leistungsstärkste Straßen-Schneefräse zum Einsatz. Letztere könnte jetzt allerdings „Konkurrenz“ bekommen. „Wir testen gerade die Weltneuheit Syn Trac, eine zu 100 Prozent österreichische Entwicklung aus Bad Goisern mit 425 PS-Fräsleistung“, verrät Timmelsjoch-Geschäftsführer Manfred Tschopfer.

Aktuelle Infos:
www.timmelsjoch.tirol

Wenig Schnee wie selten: „Verbotener Blick“ in den Süden hinab auf die steile Südtiroler Rampe der Timmelsjoch Hochalpenstraße.


 

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